Kategorien
Allgemein

Augen auf: RAY 2021 lädt ein

Eine fotografische Auseinandersetzung mit dem Thema Ideologien.

Sehr spannend, nicht verpassen! Noch bis zum 12. September, an verschiedenen Orten in Rhein-Main.

Es ist eine richtig große Sache: Über 22 Künstler*innen, 15 Partner-Institutionen, 11 Ausstellungsorte in 5 Städten, ein 3-tägiges Festival – was hat es mit diesem RAY auf sich? Seit der ersten Ausgabe 2012 zeigt das Kooperationsbündnis alle drei Jahre Positionen der zeitgenössischen Fotografie und verwandter Medien. Dieses Jahr geht es um das Thema Ideologien. Das “kritische Potential von Kunst” soll genutzt werden, “… um das Wirken vergangener und gegenwärtiger Ideologien offenzulegen”, wie es im Pressetext dazu heißt.

Ein pralles Programm läuft noch bis 12. September: Neben Ausstellungen, Events und dem Festival im Museum für Angewandte Kunst gehören auch Workshops an Hochschulen und Schulen dazu. Die Hochschule für Gestaltung in Offenbach ist ebenfalls an Bord.

Das inhaltliche Konzept jeder Ausgabe RAY wird gemeinsam von den sieben Kuratori*innen entwickelt. Zu ihnen gehört auch die freie Frankfurter Fotografin Alexandra Lechner, die – und an dieser Stelle bitte einen Tusch! – schon seit Jahrzehnten mit und für uns fotografiert. Quasi eine Backstage-Karte, die wir natürlich nutzen, um die wirklich wichtigen Fragen zu stellen:

 

S&W: Alexandra, für wen ist diese Veranstaltungsreihe interessant?

AL: Für alle, die Fotografie mögen und sich für deren zeitgenössische Position interessieren. RAY zeigt konzeptionell-künstlerische aber auch dokumentarische Auseinandersetzungen mit dem Thema.

S&W: Warum sind Projekte wie RAY wichtig?

AL: Entwickelt hat sich das Projekt ja aus der Idee heraus, das breite Angebot an Fotografie im Rhein-Main-Gebiet zu zeigen, sich über Institutionen hinweg zusammenzutun, um die tollen Sammlungen und die Ausstellungshäuser für Fotografie einer Öffentlichkeit zu präsentieren. Also zeigen, was man hat und was man kann in diesem Bereich – und das ist natürlich wertvoll für das Image unserer Region. Außerdem ist es für jeden interessierten Menschen wichtig zu wissen, was in der Welt passiert. Mit RAY bekommen wir besondere Einblicke in die politischen und gesellschaftlichen Themen, mit denen sich die Künstler*innen jeweils beschäftigen.

S&W: Die Ausrichtung war von Anfang an international?

AL: Genau, wir wollten keine Nabelschau, sondern wünschen uns den Anreiz: Fotografie, die neue Perspektiven und Positionen anbietet, landesspezifische Sichtweisen zeigt.

S&W: Nach welchen Kriterien wählt ihr die Künstler aus?

AL: Wir wählen zum einen aus bestehenden Arbeiten und fragen andererseits auch gezielt Neues an. Bei Neu-Produktionen ist entscheidend, dass die Arbeitsweise des Fotografierenden passt. Zum Beispiel Akinbode Akinbiyi, ein britisch-nigerianischer Streetfotograf: Er fotografiert in allen Städten der Welt, sammelt international Eindrücke, auch mit dem persönlichen Filter seiner afrikanischen Herkunft – er achtet beispielsweise auch auf Straßennamen und ihre Historie. Ihn haben wir eingeladen, zwei Wochen lang in Frankfurt zu fotografieren und diese Bilder werden nun zusammen mit bestehenden Werken von ihm gezeigt.

S&W: Und für alle, die bis jetzt noch nicht total gespannt sind: Warum sollte man RAY 2021 auf keinen Fall verpassen?

AL: Es gibt einige Fotoarbeiten, die zum allerersten Mal gezeigt werden – für manche wäre das schon Grund genug. Und für alle anderen: Die Zusammenstellung in den fünf großen Häusern ist wirklich spannend. Hier bekommt man einen sehr guten Überblick über zeitgenössische Fotografie in den USA, in Afrika und Europa. Und mit den Partnerprojekten gibt es außerdem schöne Einblicke in die Historie.

S&W: Vielen Dank, Alexandra. Dein Schlusswort?

AL: Anfang September findet das RAY FESTIVAL statt, dort werden viele der Künstler*innen anwesend sein. Das Festival-Ticket gilt übrigens auch für alle Ausstellungen. Zum Festival erscheint dann auch unser Katalog – mit allen Fotografien und zusätzlichen Autoren-Essays. Zu kaufen direkt vor Ort oder über unsere Website und natürlich im Buchhandel.

 © Fotos: Esra Klein/RAY2021

>>> www.ray2021.de/

 

Kategorien
Allgemein

Marken. Workshop.

Eine Frage der Persönlichkeit:
Was Marken-Identität leisten kann

Welches Getränk verleiht Flügel? Für welche Automarke ist nichts unmöglich? Und welche Schokolade ist quadratisch, praktisch, gut?

Unabhängig davon, ob wir die Produkte dieser drei Marken schätzen oder nicht: Wir kennen sie – und wissen, wofür sie stehen, wie sie aussehen, was wir von ihnen erwarten können. Das funktioniert deshalb so gut, weil alle diese Marken eine starke Persönlichkeit haben, die sie unverwechselbar prägt.

Klare Kante

Eine eindeutige Marken-Persönlichkeit ist die Basis für eine gute Beziehung – denn auch als Kundin oder Kunde wenden wir uns am liebsten denen zu, die wir mögen, denen wir vertrauen. Und mit denen wir uns schmücken können. Aber das Sich-Schmücken funktioniert natürlich nur, wenn auch die anderen wissen, wofür diese Marke steht. Eine Marke braucht also charakteristische Merkmale: im äußeren Erscheinen genauso wie im Verhalten und in der Kommunikation. Je spezifischer, desto besser.

Image oder Identität?

Während sich das Marken-Image durch die Vorstellungen der Konsumenten bildet, quasi als Selbstläufer, indem Gesehenes und Erlebtes reflektiert wird, kann die Marken-Identität oder Marken-Persönlichkeit vom Unternehmen gezielt gesteuert werden. Wer diese Hausaufgabe gut macht und die charakteristischsten Eigenschaften sauber definiert, schafft ein klares, authentisches Selbstbild.

Eine wirksame Kommunikation baut auf diesem Selbstbild auf und transportiert die Identität konstant und wiedererkennbar: Mit einem stimmigen Erscheinungsbild auf allen Ebenen, durch klare Werte und eindeutige Haltung. Und natürlich durch ein überzeugtes, schlüssiges Handeln – nach außen und nach innen. Zielvorgabe dabei ist, dass Image und Identität irgendwann so weit wie möglich übereinstimmen.

Everybody’s Darling? Lieber nicht!

Wer als Marke jedem gefallen möchte, kann kein eigenes Profil entwickeln. Und ohne Profil entwickelt sich keine Persönlichkeit, siehe oben. Merke: Sich selbst treu bleiben steht höher im Kurs, als gefällig und austauschbar zu sein. Es lohnt sich also auch für die Marke, Mut zu haben – Mut zu Ecken und Kanten, Mut zu einer klaren Position. Die Strategie lautet:

Marken-Persönlichkeit entwickeln und schärfen! 

Es gilt zu analysieren, was die eigene Marke besonders macht. Was unterscheidet sie vom Wettbewerb? Womit überzeugt sie? Und dann: Welche Botschaften sendet sie aktuell? Wie wird sie wahrgenommen? Stimmen Idee und realer Status überein?

Eine so entwickelte Marken-Persönlichkeit wird zur Leitplanke der Kommunikation und bildet ein stabiles Fundament für den Aufbau eines klaren und unverkennbaren Markenbilds.

Wer sich dabei professionellen Support wünscht, den unterstützen wir gern: Gemeinsam analysieren, entwickeln und schärfen wir, finden heraus welcher Typ hinter einer Marke steht und welcher Look am besten dazu passt. Das funktioniert übrigens auch in Form eines kompakten Workshops, den wir – by the way – für unsere Kunden entwickelt haben. O-Ton gefällig? Franziska Höfer, Geschäftsführerin der Apotheke zum Löwen in Offenbach am Main, sagt:

„Wir haben an einem Vormittag unser Markenbild mit S&W geschärft und vertieft. Der Workshop war super vorbereitet, es herrschte eine kreative, offene und fröhliche Stimmung. Es war für alte Marketing-Hasen erfrischend und für Newcomer lehrreich und inspirierend! Das knackige Ergebnis wird uns auf dem Weg in eine digital-analoge Zukunft eine große Hilfe sein.“

Mehr zum S&W Workshop Marke gern im persönlichen Gespräch. Natürlich ganz unverbindlich 🙂 >>> Sabine Seippel +49 69 603279-0

 

Kategorien
Allgemein

Stichwort: Testen im Betrieb.

Wir machen das mal vor: TestFit-Schulungen

Sicherstellen, dass die Tests im eigenen Unternehmen richtig laufen – mit TestFit, einem Angebot von Colori Events und Seippel & Weihe.

Wenn es brennt, dann muss man schnell sein: Zack, wir haben mal eben unser Leistungsangebot erweitert und bieten jetzt auch Corona-Test-Schulungen an. Gemeinsam mit unserer Partner-Agentur Colori Events stellen wir qualifizierte Teams, die ins Unternehmen kommen und die Mitarbeiter*innen a) in Sachen Corona-Selbsttest fit machen, b) für den Schnelltest bei Kolleg*innen schulen oder c) direkt testen – je nach Bedarf.

Unsere Idee:
Eine klare und praxisnahe Lösung

Echt jetzt, noch ein Projekt? Warum? Ganz einfach: Wir sehen den Bedarf und haben die Kompetenzen, also entwickeln wir ein Konzept und werden aktiv. Aktivisten eben. In unseren Teams kommen übrigens hauptsächlich arbeitslose Künstler*innen zum Einsatz: Versiert im Umgang mit Publikum, topfit in der Kommunikation und das, was an Wissen für den neuen Job noch gefehlt hat, haben sie jetzt von den Spezialist*innen beim Deutschen Roten Kreuz gelernt. Klingt doch, als wäre die TestFit-Aktion für alle eine prima Sache, oder?





Aktiv sind wir mit TestFit vorerst nur im Raum Rhein-Main – aus der Region, für die Region. Aber wenn andere Agenturen sich animiert fühlen und in ihrem Umkreis aktiv werden möchten, dann helfen wir gern, bitte anrufen! Wir sehen diese Aktion als unseren kleinen Beitrag, um möglichst bald zu einem halbwegs normalen Sozialleben zurückkehren zu können.

Das TestFit-Angebot – hier noch mal im Überblick:

>>> Wir schulen Mitarbeiter für betriebsinterne Testungen

>>> Wir beraten und gestalten das Prozedere, individuell

 >>> Wir stellen auch mobile Testteams zur Verfügung

Und hier gibt’s alle Details: www.testfit.de

Kategorien
Allgemein

Nachwachsende Rohstoffe – schlau verpackt.

Nicht erst seit Homeschooling:
Support für Lehrkräfte!

Der Fond der Chemischen Industrie entwickelt spannende Unterrichtsmaterialien und bietet sie Lehrkräften kostenfrei an.

Schon seit vielen Jahren gibt es schlauen Support für Lehrkräfte: kostenlose Unterrichtsmaterialien zu wichtigen Sachgebieten und Querschnittsthemen der Chemie – entwickelt vom Fond der Chemischen Industrie. Das hochwertige Schulungsmaterial ist Teil einer umfassenden Förderung und behandelt unterschiedliche Alltagsthemen aus dem Bereich der Chemie, zum Beispiel Farben und Lacke, Klebstoffe oder Pflanzenschutz.

Seit 2005 sind wir bei diesem Projekt mit an Bord und sorgen dafür, dass die Lehr-Pakete gut aussehen und gut funktionieren. Es ist immer wieder faszinierend, einen Kunden so lange zu begleiten – und die Dinge über die Jahre gemeinsam weiterzuentwickeln. Heute würden die Kids zwar nur mitleidig grinsen, aber ja, damals waren Overhead-Folien noch state of the art. Später kam dann die CD-Rom als Beilage und mittlerweile gibt´s die Inhalte natürlich online. Wir freuen uns darauf, wie sich Medien und Kommunikationswege in den nächsten Jahren noch weiter verändern werden.

Unser Part, auch bei der jüngsten Publikation: Gestaltung, Infografiken, Umsetzung und Produktion.

Aktuelles Thema: Nachwachsende Rohstoffe

Anfang des Jahres gab es wieder eine neue Ausgabe, diesmal mit dem superaktuellen und frisch überarbeiteten Thema “Nachwachsende Rohstoffe”.

Produkte mit nachwachsenden Rohstoffen sind mittlerweile im Mainstream angekommen und gehören zu unserem Alltag – ob Klebstoff auf der Basis von Stärke, Dämmstoff aus Faserpflanzen oder Tenside aus pflanzlichen Ölen im Shampoo. Gut so! Und es tut sich noch mehr: 2020 hat die chemische Industrie in Deutschland rund 2,7 Millionen Tonnen nachwachsende Rohstoffe genutzt. Was geht da schon alles, wo wird noch geforscht und welche Verfahren gibt es, um pflanzliche Materialien aufzuarbeiten? Das aktuelle Lehr-Paket des Fonds der Chemischen Industrie umfasst insgesamt 128 Seiten: ein Textheft, Vorschläge für Schülerarbeitsblätter und Experimente, mit didaktischen Hinweisen und Gefährdungsbeurteilungen. Das alles gibt es gratis: Lehrkräfte an Schulen, Hochschulen und außerschulischen Bildungseinrichtungen können die Unterlagen kostenlos downloaden.

Kategorien
Allgemein

Markenaktivisten Unboxing: Wir packen aus #5

Last not least:
Unser Markenprozess im Überblick.  

Wie läuft denn ein Markenentwicklungsprozess jetzt genau ab? Wo fängt man an? Und womit hört man auf? Das werden wir oft gefragt.

Also zeigen wir heute das große Bild – am Beispiel unseres eigenen Relaunchs.

Same, same, but different

Wichtig vorab: Jede Markenentwicklung folgt einer klaren logischen Struktur. Alle Schritte bauen konsequent aufeinander auf. Und das ist gut so, denn tut man den zweiten Schritt vor dem ersten, führt das nirgendwo hin.

Aber: Jede Markenentwicklung ist auch immer so individuell wie das Unternehmen, das Produkt, die Dienstleistung. Denn sonst führt sie ebenfalls nirgendwo hin.

Und so sieht’s aus:

Der Seippel & Weihe Relaunch. Von Kick-off bis Livegang.

Nie ausruhen!
Auch wenn der Markenentwicklungsprozess beendet ist – die Arbeit an der Marke endet nie. Genau wie die Welt sich permanent weiterentwickelt, tut das auch jede Marke, wenn sie erfolgreich bleiben will. Ihren grundlegenden Wesenszügen und Werten ist sie aber letztendlich immer treu.

Was heute und mit diesem Beitrag definitiv endet, ist unser offizielles Markenaktivisten-Unboxing. Aber natürlich packen wir jederzeit und gern persönlich mehr aus. Zum Beispiel für alle, die selbst einen Markenentwicklungsprozess anstoßen wollen.

Anrufen. >

Hier geht’s zu den anderen Unboxing-Folgen:
Unboxing #1, Unboxing #2, Unboxing #3, Unboxing #4

Kategorien
Allgemein

Huch, die Farbe sieht ja ganz anders aus.

Wieso wir auf dem Monitor etwas anderes sehen als auf dem Papier.

Im PDF war es eher noch ein Kiwigrün – und jetzt, im Andruck, voll Pistazie, oder? Wie kommt denn sowas? Fakt ist: Das liegt am System! Farbtöne sehen auf dem Bildschirm immer anders aus als auf dem Papier, weil sie mit unterschiedlichen Farbsystemen arbeiten: RGB und CMYK.

Die beiden Farbsysteme: RGB und CMYK

Ein Monitor funktioniert nach dem Prinzip der additiven Farbmischung. Hier ist der Hintergrund erst mal nur schwarz und wird durch Licht farbig. Wenn Red, Green und Blue – also RGB – aufeinanderliegen, dann sehen wir Weiß.

Beim Drucken ist es genau anders herum: Papier ist weiß, und je mehr Farben übereinander gedruckt werden, desto dunkler wird das Ergebnis. Mit allen Grundfarben – also Cyan, Magenta und Yelllow – bekommen wir ein sehr dunkles Braun. Dann noch die Farbe Key Black dazu und es wird richtig Schwarz. Daraus ergibt sich das Kürzel CMYK, die Buchstaben kennt man auch von den Farbpatronen im Bürodrucker.

Pistazie goes Kiwi – zwei gute Gründe

  1. Die Farben im RGB bestehen aus Licht. Ein Grün sieht also auf dem Bildschirm automatisch frischer, heller, leuchtender aus – und damit meist auch intensiver.
  2. Die Farben im RGB sind unbegrenzt. Das kann eine Druckmaschine nicht leisten und so lässt sich eben nicht jeder Farbton durch Druck darstellen.

Manchmal unterscheiden sich die Farben auch von Monitor zu Monitor. Das liegt dann aber nicht am System, sondern am Menschen und daran, dass an der Farbeinstellung des Monitors gedreht werden müsste. Das gilt genauso für den Drucker: Variieren die Farbtöne im Ausdruck, hat das meist mit der Farbeinstellung des Laserdruckers zu tun – Fachbegriff: kalibrieren.

Für alle, die jetzt noch mehr über Farben und Farbwahrnehmung wissen wollen: Ein Blick auf diese Seite lohnt sich. Dort werden Phänomene und Systeme verständlich und knapp erklärt. 

Und weil es manchmal einfach stimmen muss: Für verbindliche Farbbestimmungenen gibt es Farbtafeln wie den Pantone-Fächer oder auch genormtes Licht. Zeigen wir Ihnen gern!

Kategorien
Allgemein

Markenaktivisten Unboxing: Wir packen aus #4

Kein Weichspüler:
Warum wir echt Markenaktivisten sind.

Kaum lag unser initialer Markenworkshop hinter uns, da war er da.
Der Begriff „Markenaktivisten“.

Wortschöpfung in Kurzform unserer neuen Agentur-Positionierung:
Wir aktivieren Marken und bringen sie voran.

Wir sprangen direkt darauf an. MARKENAKTIVISTEN. Ist echt anders. Außergewöhnlich. Bleibt hängen. Sagt alles.

Aber …

Was heißt das denn konkret?

Was Marken sind, keine Frage. Was Aktivisten sind? Haben wir sicherheitshalber nochmal quer durchs Web gecheckt.

Da sagt zum Beispiel das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache:

„Aktivist: aktiver Mensch, zielbewusst und energisch Handelnder“.

>>> Punktlandung. Sind wir. Von Natur aus.
Und in allem, was wir für Marken tun.

Der Duden sagt dasselbe in Gelb zum Thema Aktivismus und setzt noch den „Betätigungsdrang“ drauf.
Auch schön. Wir wollen bewegen. Immer.

Geht das?

Dann gibt’s da aber auch die Dimensionen des radikalen Aktivismus, des Umsturzes …

Hmm. Wie gehen wir damit um? Geht das nach hinten los?

Gewalt lehnen wir in jeder Form ab.

Aber streitbar sind wir. Positiv und wertschätzend. Im Sinn der Sache. Wir kämpfen für die beste Lösung. Und stoßen dabei scheinbar eherne Gesetze auch gern mal vom Sockel.

Klare Haltung!

Wir sind Markenaktivisten. Und wenn’s beim ein oder anderen polarisiert? Stehen wir dazu.

Wer weichspült und jede Kante abschleift, hat keine Persönlichkeit.
Oder anders gesagt: Wer allen gefallen will, gefällt keinem.

Das gilt übrigens nicht nur für uns. Sondern für jede echte Marke.

Ein paar persönliche Bekenntnisse:

„Ich bin Markenaktivist,
weil Bewegung im Kopf nicht aufhört. Die PS müssen auf die Straße.“

Tobias, Senior Account Manager

„Ich bin Markenaktivistin,
weil ich lieber aktiv die Dinge vorantreibe als auf der Stelle zu treten.“

Susanne, Senior Account Executive

“Ich bin Markenaktivistin,
weil ich liebe, was ich für Marken tue und mich voll und ganz einbringe.

Sylvia, Database Managerin

„Ich bin Markenaktivistin,
weil Stillstand langweilig ist und nichts und niemand weiterbringt.“

Sabine, Geschäftsführung

„Ich bin Markenaktivistin,
weil ich gern im Team ständig neue Ideen entwickle und so Marken zum Erfolg bringe.“
Tamara, Mediengestalterin

„Ich bin Markenaktivist,
weil Marken Selbstbewusstsein, Kraft und Revoluzzergeist brauchen. Venceremos!“

Rainer, Geschäftsführung

Und ein Zufall …

Nachdem wir schon längst im Inneren Markenaktivisten waren, lief uns tatsächlich das hier über den Weg.

Danke, PAGE!

 

Jetzt fehlt noch das große Bild unseres Markenprozesses? Okay. Das ist nächste Woche dran. Beim Markenaktivisten Unboxing #5.

 

Hier geht’s zu den anderen Unboxing-Folgen:
Unboxing #1, Unboxing #2, Unboxing #3, Unboxing #5

Kategorien
Allgemein

Markenaktivisten Unboxing: Wir packen aus #3

Der Markenkern: Echt jetzt?

Alles Gute hat einen Kern. Die Erde, die Zellen des Menschen – nach unserem Geschmack auch die Avocado … Und jede gute Marke.

Erfolgreiche Markenarbeit fängt mit der Definition des Markenkerns an. Auch wenn es für die Marke, tatsächlich oder gefühlt, schon einen Kern gibt, lohnt sich übrigens eine Analyse. Denn: Ist er wirklich der Richtige?

Nicht ohne meinen Kern

Aber wieso ist der Markenkern so wichtig? Weil er die Identität der Marke auf den Punkt bringt. Sie auf das Wesentliche, ihre innerste Essenz, verdichtet. (Auf Neudeutsch daher auch gern „Brand Essence“ genannt). Idealerweise reduziert sich der Markenkern auf ein einziges Wort. Das die Marke einzigartig erlebbar macht. Das innerer Ausgangspunkt und Puls für alles ist, was die Marke tut und ausmacht. Heute, morgen, und in zwanzig Jahren. Einige bekannte Markenkern-Beispiele: BMW „Freude“, Nivea „Pflege“, Apple „Andersdenken“.

Goldgräbermentalität

Das Problem mit dem Markenkern: Er liegt häufig nicht auf der Hand, sondern ist tief vergraben. Unter Schichten von Verkaufsbotschaften, Markenattributen, Werten, persönlichen Meinungen … Und er ist oft anders, als man zunächst denkt.

Bis man ihn freigelegt hat, heißt es: Schürfen. Was zugegeben Arbeit und Zeit kostet. Sich aber letzten Endes immens auszahlt. Auch, weil der Markenkern Markenentscheidungen einfacher, schneller und präziser macht. Indem man ihn als Prüfstein für alle Aktivitäten nutzt.

Zudem nicht zu unterschätzen: Gemeinsame Identitätsfindung macht Spaß und schweißt das Team zusammen.

Abklopfen

Auch wir haben in unserem Markenkern-Workshop – und allen damit verbundenen Vorarbeiten – unser Innerstes in jeder Beziehung nach außen gekehrt. Gefühlt hatten wir dann unseren Markenkern relativ zügig herausgearbeitet: Wir sind: „echt“. Genau. Freude!

Aber wirklich und echt jetzt?

Keine Markenkernentscheidung ohne umfassende Analyse! Entsprechend klopften wir unseren Kern intensiv nach allen Seiten ab.

Stimmt er faktisch, ist er beweisbar? Ist er strategisch richtig? Kann jede und jeder im Team ihn voll und ganz vertreten? Deckt er sich mit dem, was unsere Kunden- und Netzwerkbefragung zurückgespielt hat? Ist er vom direkten Wettbewerb schon besetzt? Hat er langfristig Bestand?

Echt Seippel & Weihe

Am Ende des Prozesses konnten alle Seippel & Weihes aus tiefster innerer Überzeugung sagen: Ja. Passt. “Echt” ist unsere Identität. Gleichzeitig haben wir klar definiert, was das heißt:

Wir sind echt in unserem Verhalten und in der Zusammenarbeit. Offen, ehrlich und wertschätzend menschlich.
 

Wir stehen für echte Kommunikation. Nicht Kreativität zum Selbstzweck, sondern Aktivitäten, die wir konsequent aus der Marke heraus entwickeln. Um sie glaubwürdig und überzeugend voranzubringen. Direkt und auf Dauer.

„Echtes“ findet man außerdem nicht an jeder Ecke. Es ist immer etwas Besonderes, Wertvolles. Das nicht nur persönliche Beziehungen bereichert. Sondern auch Marken wertvoll oder noch wertvoller macht

Wieso wir echt Markenaktivisten sind, packen wir nächste Woche aus. Beim Markenaktivisten Unboxing #4.

Hier geht’s zu den anderen Unboxing-Folgen:
Unboxing #1, Unboxing #2, Unboxing #4, Unboxing #5

Kategorien
Allgemein

Markenaktivisten Unboxing: Wir packen aus #2

Ja, loslassen tut weh: 
Wie wir zu unserem neuen Agentur-Logo kamen.

Waaas? Ein neues Logo?

Nee, geht gar nicht … Im Leben nicht … Mach ich nicht mit … Ich geb doch nicht meine Identität auf … So sah es in uns aus, als im Markenentwicklungsprozess die unschuldige und berechtigte Frage nach einem neuen Seippel & Weihe-Logo gestellt wurde.

Soviel Abwehr? Ist das normal? Ja logo. (Sorry, dieses Wortspiel musste jetzt sein.)

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Macht man einen kleinen Ausflug in die Neurobiologie und Psychologie, zeigt sich: Das menschliche Gehirn sortiert von Natur aus ein, sucht Raster, liebt Struktur und Routinen. Denn das spart Energie. Die menschliche Psyche mag Unbekanntes per se nicht. Unbekannt ist gleichbedeutend mit Gefahr und damit Bedrohung. Also bloß nicht.

Logo-Evolution first

Wohl unter anderem deshalb sind wir zuerst den klassischen Weg gegangen. Fragezeichen-Punkt-Punkt-Punkt-Ausrufezeichen hatten uns ja über 25 Jahre lang treu begleitet.

Emotion raus, analysierten wir zudem jede Menge faktische Pros, die für unser bestehendes Logo sprachen:

>>> einfach

>>> kurz und kompakt

>>> einprägsam

>>> funktioniert schnell

>>> erzählt eine Geschichte

>>> eingeführte, durchgängig verwendete Bildmarke

>>> hohe Wiedererkennbarkeit von Seippel & Weihe

Wir beschlossen, unser Logo auf keinen Fall komplett wegzuwerfen, sondern es im Sinne unserer neuen Positionierung variabel weiterzuentwickeln.

Selbst. Und zusätzlich mit vier freien Designern mit frischem und neutralem Blick von außen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Unsere evolutionären Herausforderungen:

Wie setzen wir die neue Positionierung ausdrucksstark in Szene?

Wie können wir die Bildmarke Fragezeichen-Punkt-Punkt-Punkt-Ausrufezeichen spannend und neu interpretieren?

Machen wir auch was an der Farbe und Typografie?

Wie gehen wir gestalterisch mit dem neuen Namenszusatz „Die Markenaktivisten“ um?

Wie weit wollen wir überhaupt gehen?

Drei sind einer zu viel

Viele Designbrütereien, viele Logoentwicklungsprozesse und noch mehr Wochen der inneren emotionalen Weiterentwicklung später der Konsens aller Beteiligten:

Fragezeichen-Punkt-Punkt-Punkt-Ausrufezeichen sind am stärksten so, wie sie sind, und nicht zu verbessern. Alles andere wären faule Kompromisse.

Bildmarke plus Wortmarke plus Namenszusatz als Logo funktioniert nicht. Drei sind definitiv einer zu viel.

Damit war er da. Der Mut zur Trennung und Entscheidung: Unsere bisherige Bildmarke kann weg. Ersatzlos.

Zugunsten eines neuen, in sich geschlossenen Logos, das Wortmarke und Namenszusatz zu einer aktiven Einheit verbindet. Das unsere neue Positionierung klar und plakativ ausdrückt.

Dazu eine neue Schrift, modern und gleichzeitig zeitlos, mit sichtbarer Kante, insbesondere beim Und-Zeichen von Seippel & Weihe. Und unsere Corporate-Farbe Rot zugespitzt zu einem kompromisslos puren 100 %-Rot für noch mehr Leuchtkraft.

Tu es

Kaum war der Knoten zerschlagen, waren wir im Flow. Binnen kürzester Zeit floss das perfekte finale Design aus Kopf, Bauch und Mac.

Und jetzt? Sind wir mächtig stolz auf unser neues Logo und wollen es nicht anders.

Fazit und Botschaft an alle da draußen, die mit ihrer Marke neu durchstarten: Lasst los, was ihr nicht mehr braucht. Der Schmerz ist okay. Das Ergebnis wird großartig.

Mehr zu inneren Prozessen und warum der Markenkern so wichtig ist, gibt’s nächste Woche. Beim Markenaktivisten Unboxing #3.

Hier geht’s zu den anderen Unboxing-Folgen:
Unboxing #1, Unboxing #3, Unboxing #4, Unboxing #5

Kategorien
Allgemein

Schicke Bilder kann doch jeder. Oder?

Warum es sich lohnt, mit guten Fotos zu arbeiten. Und worauf es dabei ankommt.

Mit einem Mobiltelefon lassen sich wirklich prima Bilder schießen. Und so gibt es manchmal die nachvollziehbare Idee, Fotos fürs Unternehmen einfach selbst zu produzieren, die Kamera kann’ s ja. Hier zum Beispiel der Chef auf dem Sommerfest, allerdings mit ein bisschen Tomatensoße im Gesicht. Oder hier das neue Produkt, tolle Farben, nur leider spiegelt sich da irgendwas auf dem Etikett. Könnte man das nicht trotzdem für die Website nehmen?

Da geht doch was mit Photoshop

Klar, mit Photoshop lässt sich einiges richten. Und ja, wir sind Spezialisten, wir kennen uns mit diesem Werkzeug bestens aus. Aber auch die Arbeit mit Photoshop kostet Zeit – und manchmal steht dann der Aufwand nicht im Verhältnis zum Ergebnis. Denn auch ohne Tomatensoße im Gesicht macht der Chef vielleicht nicht die beste Figur in der Grillschürze.

Außerdem hat die digitale Bildbearbeitung leider ihre Grenzen. Aufhellen, Kanten definieren, Kontraste optimieren, Tomatensoße entfernen – das lässt sich alles regeln. Aber ein unscharfes Bild bleibt: ein unscharfes Bild. Und eine unvorteilhafte Aufnahme wird zwar ruckzuck heller, aber damit nicht automatisch auch attraktiver.

Gute Fotos sind ein Muss Muss Muss

Da ist es meist besser, es gleich richtig zu machen und eine professionelle Fotografin oder einen professionellen Fotografen zu buchen. Zack. Die wissen nämlich, wie sie ein Objekt richtig in Szene setzen, wie viel Licht es dafür braucht und wie man dem Chef ein echtes Lächeln aufs Gesicht bringt. Die würden dann auf der Sommerfeier auch gleich noch das gute Feeling einfangen, haben fürs Teamfoto sogar eine Styling-Assistenz dabei oder können – dank Drohnenführerschein – das Firmengebäude schön von oben shooten. Und nicht zu vergessen: Die eigene Bildsprache! Auch die gehört ja bekanntlich zum CD …

In unserem Netzwerk gibt es viele großartige professionell Fotografierende, wir empfehlen Ihnen gern den oder die Passende für Ihr Projekt.